19.05.-28.05.2017 Gedenkfahrt „Stationen von Flucht und Vertreibung“


Zurück zur Übersicht zurück zur Übersicht

19.05. - 28.05.2017
10-tägige Gedenkfahrt "Stationen von Flucht und Vertreibung"
Thorn - Tilsit - Elchniederung - Königsberg - Pillau - Frisches Haff - Danzig
Reiseleitung: Peter Westphal

Rathaus in Thorn1. Tag: Anreise nach Thorn
Fahrt ab Hannover mit Zustiegsmöglichkeiten entlang der Fahrtroute bis nach Polen, Zwischenübernachtung in Thorn.

2. Tag: Thorn & Tilsit
Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine Führung durch die einzigartige Altstadt von Thorn. Sie sehen  u.a. das Rathaus mit dem Nikolaus-Kopernikus-Denkmal davor, die Marien- und Johanneskirche und das Kopernikus-Museum.  Danach bleibt noch etwas Zeit für einen kleinen Bummel durch die schöne alte Hansestadt.  Anschließend Weiterfahrt nach Norden entlang der Weichsel zum polnisch-russischen Grenzübergang, wo Sie bereits von Ihrem russischen Reiseleiter erwartet werden, der Sie während Ihres gesamten Aufenthaltes im nördlichen Ostpreußen begleiten wird. Anschließend Weiterreise vorbei an Königsberg und weiter über Kreuzingen bis nach Tilsit, wo Sie Ihre Zimmer im Hotel „Rossija“ beziehen. Abendessen und Übernachtung in Tilsit.

3. Tag: Elchniederung südlich der Gilge
Fahrt in die Elchniederung. In Heinrichswalde besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am evangelischen Gottesdienst mit der dortigen Gemeinde. Anschließend besuchen Sie die teilweise restaurierte deutsche Kirche in Heinrichswalde und den davor aufgestellten Gedenkstein zum Andenken an die früheren Einwohner der Elchniederung sowie Besuch des neuen deutsch-russischen Heimatmuseums zur Geschichte von Heinrichswalde und dem Kreis Elchniederung, das in enger Zusammenarbeit deutscher und russischer Initiatoren gemeinsam entstanden ist.  Anschließend Weiterfahrt nach Rauterskirch, dort  offizieller  Empfang und ein herzliches Treffen mit der örtlichen Bevölkerung sowie Besuch der historischen Kirche an der Gilge. In der auch mit deutschen Mitteln unterstützten  Sanitätsstation ist der Tisch zu einem kleinen Imbiss gedeckt. Am Nachmittag  Fahrt über Seckenburg und durch den südlichen Teil der Elchniederung mit Besuch von Groß Friedrichsdorf und Kreuzingen. Nach dem Abendessen für alle Interessierten Stadtrundfahrt durch Tilsit, die einst östlichste große deutsche Stadt am Memelstrom. Zunächst besuchen Sie den teilweise neu gestalteten Park Jakobsruh mit dem wiedererstellen Königin-Luise-Denkmal. Beim anschließenden Bummel durch die Hohe Straße mit den frisch renovierten Jugendstilfassaden kann man die frühere Schönheit Tilsits erahnen. Übernachtung in Tilsit.

4. Tag: Elchniederung nördlich der Gilge
Rundfahrt durch die Elchniederung, insbesondere in die Gebiete nördlich der Gilge mit Besuch von Sköpen, Kuckerneese, Herdenau, Karkeln, Inse, zum Jagdschloss Pait, weiter über Milchhof, Alt-Dümpelkrug, Rautersdorf, Bretterhof und Rautenburg zurück nach Tilsit. Bevor Sie Ihr Hotel erreichen ist noch ein Stopp am Waldfriedhof vorgesehen, einer Kriegsgräbergedenkstätte am Stadtrand von Tilsit. Natürlich besteht  auch die Möglichkeit zu eigenen Unternehmungen abseits vom Gruppenprogramm. Unser erfahrener Taxiservice steht Ihnen für Ihre individuellen Erkundungsfahrten im nördlichen Ostpreußen gerne zur Verfügung. Übernachtung in Tilsit.

Leuchtturm in Pillau5. Tag: Pillau & Samland
Heute verlassen Sie Ihr Hotel in Tilsit und fahren über Labiau an der Deimemündung,  einem weiteren Punkt der Fluchtstrecke, in das Samland. Zunächst besuchen Sie Germau, hier befindet sich eine der ersten im nördlichen Ostpreußen angelegten Kriegsgräber-gedenkstätten. Anschließend erreichen Sie Pillau. Die Hafenstadt hatte eine besondere Bedeutung für viele Ostpreußen im Winter 1945, als tausende Menschen von hier aus ihre Heimat für immer verlassen mussten. Heute gibt es in Pillau neben den historischen Bauten, Befestigungsanlagen und dem bekannten Leuchtturm eine große Kriegsgräber-gedenkstätte, ein Ort der Besinnung und des Gedenkens an alle  Opfer der vergangenen Kriege. Auf der Weiterfahrt durch das Samland besuchen Sie Palmnicken - hier wird im Tagebau der für Ostpreußen typische Bernstein gewonnen.  Beim Besuch der Aussichtsterrasse haben Sie einen guten Überblick. Gegen Abend erreichen Sie das ehemalige Gut Nesselbeck am nördlichen Stadtrand von Königsberg. Das frühere Gutshaus wurde liebevoll restauriert und zu einem stilvollen Hotel umgestaltet. Abendessen und Übernachtung am Stadtrand von Königsberg.

6. Tag: Königsberg
Bei der heutigen Stadtführung in Königsberg besuchen Sie die historischen Sehenswürdigkeiten wie den wiedererrichteten Dom mit dem Kantgrab, das Königstor, die Luisenkirche und vieles andere. Im Bunker des letzten Königsberger Festungskommandanten, General Lasch, besuchen Sie eine sehenswerte Ausstellung zur Einnahme der Stadt durch die Rote Armee. Daneben lernen Sie eine aufstrebende russische Stadt im Umbruch und voller Kontraste kennen, die neben St. Petersburg zu den dynamischsten Zentren im Nordwesten Russlands zählt. In der Propstei der  evangelischen Kirche ist der Tisch zum Mittagessen für Sie gedeckt. Während eines Treffens mit dem Propst erfahren Sie etwas über die Arbeit der Kirche im Kaliningrader Gebiet. Bei der Zusammenkunft wird auch der vielen tausend Opfer von Soldaten und Zivilbevölkerung während der Verteidigung Königsbergs in den letzten Kriegsmonaten gedacht. Am frühen Nachmittag erleben Sie im wiedererrichteten Königsberger Dom ein kleines Orgelkonzert. Das in Deutschland gefertigte Instrument gehört zu den größten im ganzen Ostseeraum. Anschließend besuchen Sie die vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Königsberg angelegte Gedenkstätte. Abendessen und Übernachtung am Stadtrand von Königsberg.

7. Tag: Heiligenbeil, Frauenburg & Frisches Haff
Nach dem Frühstück Rückreise vorbei am Frischen Haff entlang bis nach Heiligenbeil, hier fanden zu Kriegsende starke Kämpfe im „Heiligenbeiler Kessel“ statt, und weiter  über die russisch-polnische Grenze. Weiter geht es über Braunsberg  bis nach Frauenburg. Bei einer Führung durch den mächtigen Frauenburger Dom erleben Sie die einstige Wirkungsstätte von Nikolaus Kopernikus, der hier seine Welt verändernden Entdeckungen machte. Unterhalb der imposanten Burganlage des Frauenburger Domes besuchen Sie den von Deutschen und  Polen gemeinsam aufgestellten Gedenkstein für die Opfer der Flucht über das Frische Haff. Auf diesem Weg über das Eis des damals zugefrorenen Haffs zogen lange  Flüchtlingstrecks unter größten Opfern vor der im Winter 1945 herannahenden Front nach Westen. Anschließend Schiffsfahrt von Frauenburg über das Frische Haff bis nach Kahlberg auf der Frischen Nehrung. Von hier geht es weiter über die Frische Nehrung und durch das Weichseldelta bis nach Danzig. Abendessen und  Übernachtung in Danzig.

Zeughaus in Danzig8. Tag: Danzig
Am Vormittag unternehmen Sie einen geführten Spaziergang durch die prachtvoll restaurierte Danziger Altstadt. Beim Bummel über den langen Markt sehen Sie den Artushof, den einstigen Treffpunkt der hanseatischen Kaufleute, und den Neptunbrunnen und  spazieren zum Ufer der Mottlau. Von hier aus starten Sie zu einer Schiffsfahrt auf der Mottlau zur Westerplatte, einem besonders geschichtsträchtigen Ort in der Danziger Bucht. Gemeinsam mit Ihrem örtlichen Reiseleiter besuchen Sie die Gedenkstätte, bevor es nach ca. 1-stündigem Aufenthalt wieder per Schiff zurück in die Danziger Altstadt geht. Vom Anleger aus setzen Sie Ihren geführten Spaziergang fort zum imposanten Krantor und  erreichen durch die Frauengasse mit den für Danzig typischen „Beischlägen“ vor den Häusern die Marienkirche, eine der größten Backsteinkirchen der Welt.

9. Tag: Gdingen & Hela
Am Vormittag Busfahrt in die benachbarte Schwesterstadt Gdingen (Gotenhafen). Von hier aus Schiffsfahrt durch die Danziger Bucht bis auf die Halbinsel Hela. Die Halbinsel Hela war bis zum Kriegsende hart umkämpft und bot in den letzten Kriegswochen die einzige Möglichkeit des Abtransports der aus den ostdeutschen Gebieten wie Ostpreußen, der Danziger Bucht und der Weichselniederung geflohenen Zivilisten über See nach Westdeutschland. Auf diesem Wege verließen im Zeitraum von Januar bis Mai 1945 etwa 1,35 Millionen Menschen ihre Heimat. Anschließend per Bus vorbei an Heisternest wieder zum Festland und weiter durch Kaschubien bis nach Pommern zur Übernachtung in Köslin.

10. Tag: Heimreise durch Pommern
Rückreise nach Deutschland. Unterwegs Mittagspause auf einem polnische Markt bei Stettin.

Zum Vergrößern auf das Bild klickenZum Vergrößern auf das Bild klickenZum Vergrößern auf das Bild klickenZum Vergrößern auf das Bild klickenZum Vergrößern auf das Bild klickenZum Vergrößern auf das Bild klickenZum Vergrößern auf das Bild klickenZum Vergrößern auf das Bild klickenZum Vergrößern auf das Bild klickenZum Vergrößern auf das Bild klickenZum Vergrößern auf das Bild klickenZum Vergrößern auf das Bild klickenZum Vergrößern auf das Bild klicken

Unsere Leistungen:
- Fahrt im modernen Fernreisebus mit Klimaanlage, WC und Kaffeeküche
- 1 Ü/HP in Thorn, Hotel „Filmar”
- 3 Ü/HP in Tilsit, Hotel „Rossija“
- 2 Ü/HP in Königsberg, Hotel „Usadba “
- 2 Ü/HP in Danzig, Hotel „Puro“
- 1 Ü/HP in Köslin, Hotel „Gromada Arka“
- Besichtigungsprogramm wie beschrieben deutschsprachige Betreuung während des
Aufenthaltes im nördl. Ostpreußen sowie zu den Führungen in Polen
- Visabeschaffung

Preis p.P.
EZZ
Visagebühr

EUR 1.185,-
EUR    250,-
EUR      85,-

Bis 4 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Mindestteilnehmerzahl 25 Personen, Programmänderungen vorbehalten

(c)2012 - Partner-Reisen.com - Telefon: (05132) 588940